Digitales Europa: Was kommt nach der E-Rechnung?
Deutschland macht mit der E-Rechnungspflicht ab 2025 einen großen Schritt – doch das ist erst der Anfang. Ein Blick über die Grenzen zeigt: Die Digitalisierung des Steuerwesens ist ein europäisches Projekt. Für mittelständische Unternehmen lohnt es sich, das Thema nicht isoliert zu betrachten, sondern die eigene IT strategisch aufzustellen.
In vielen europäischen Nachbarländern ist der elektronische Austausch von Rechnungsdaten Alltag oder steht kurz vor der Einführung. Die Europäische Union arbeitet mit der Initiative „ViDA“ (VAT in the Digital Age) an einer Harmonisierung der Umsatzsteuermeldungen. Das Ziel: Transparenz und Effizienz im Binnenmarkt.
Für deutsche Unternehmen bedeutet das: Wer seine Prozesse jetzt sauber digitalisiert, erfüllt nicht nur die gesetzlichen Vorgaben und die aktuellen GoBD, sondern schafft gleichzeitig die Basis für den grenzüberschreitenden Handel von morgen.
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In anderen EU‑Ländern zeichnet sich bereits ab, was als Nächstes kommt.
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Italien: Seit 2019 Pflicht zur B2B-E‑Rechnung über die zentrale Plattform „Sistema di Interscambio“ (SDI). Alle Rechnungen werden dort in (nahezu) Echtzeit gemeldet.
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Frankreich: E‑Rechnungs- und digitales Meldesystem im B2B‑Bereich in stufenweiser Einführung.
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Spanien: Ein elektronisches Meldesystem für umsatzsteuerrelevante Rechnungsdaten ist bereits im Einsatz. Großunternehmen müssen ihre Daten fast in Echtzeit an die Steuerbehörde übermitteln. Die allgemeine E-Rechnungspflichtfür alle B2B-Unternehmen als nächster Schritt folgt
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Deutschland: Die EU‑Reform VAT in the Digital Age (ViDA) ist beschlossen. Sie führt ein einheitliches digitales Melden von grenzüberschreitenden B2B‑Geschäften innerhalb der EU ein. Gleichzeitig dürfen die Mitgliedstaaten einfacher nationale E‑Rechnungs‑ und Meldesysteme für ihre inländischen Umsätze einführen. Deutschland wird auf dieser Basis ein elektronisches Meldesystem umsetzen. Details zum ViDA-Beschluss der EU >
Auch wenn Details noch nicht final beschlossen sind, so sind die Weichen für die Richtung bereits gestellt:
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Strukturierte Rechnungsdaten werden zum Standard.
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Rechnungen könnten perspektivisch über zertifizierte Portale oder Netzwerke (z. B. PEPPOL) abgewickelt werden.
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Einführung eines elektronischen Meldesystems.
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GoBD‑konforme Archivierung ist verpflichtend.
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E‑Rechnungen müssen im empfangenen strukturierten Format revisionssicher archiviert werden, unveränderbar und maschinell auswertbar. Speichern ist kein revisionssicheres Archivieren: Lesen Sie mehr in unserem Beitrag >
Investitionssicherheit durch Zukunftsfähigkeit
Die gute Nachricht: Wer jetzt auf standardkonforme Systeme zur revisionssicheren Archivierung und effizienten Workflows setzt, ist auch für kommende Anforderungen gut vorbereitet.
Mit unserem Dokumentenmanagementsystem sind Sie nicht nur heute rechtskonform, sondern auch für künftige Entwicklungen gerüstet:
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Unterstützung aktueller E‑Rechnungsformate (XRechnung, ZUGFeRD)
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Revisionssichere GoBD‑Archivierung
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Flexible Anbindung an Ihr ERP-/FiBu‑System
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Erweiterbar für künftige Anforderungen (z. B. Peppol‑Anbindung)
Unternehmen sollten ihre Systeme jetzt so ausstatten, dass sie elektronische Rechnungen verarbeiten und revisionssicher archivieren können. Sie investieren einmal richtig – und sind für die nächsten Jahre gerüstet.
Kontaktieren Sie uns gerne bei weiteren Fragen und vereinbaren Sie ein unverbindliches Gespräch:
WEKO: Ihr verlässlicher Partner
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